Familienfotos im Wandel der Zeit!

Es ist noch nicht allzulange her, da wurden die Hochzeitsportraits des Brautpaares ganz selbstverständlich im Fotostudio aufgenommen, ganz egal zu welcher Jahreszeit, auch im Sommer.
Wenn wir jetzt mal überlegen …. welches Brautpaar würde heute noch auf die Idee kommen, die Portraits freiwillig im Fotostudio aufnehmen zu lassen? Selbst bei häufig recht schwierigen Wetterlagen, die wir hierzulande nun einmal haben, wird alles mögliche unternommen, damit die Fotos doch irgendwie draußen aufgenommen werden können.
Die Hochzeitsfotografen reagieren da seit Jahren sehr flexibel auf die jeweiligen Situationen vor Ort. Legen hier und da die Zeitfenster etwas anders, um dem Brautpaar die gewünschten Hochzeitsfotos unter freiem Himmel zu ermöglichen, halten Regenschirme, helfen unbeschadet über Pfützen zu gelangen und geben „emotionalen Beistand“, denn das Wetter ist die riesen Unbekannte am Hochzeitstag. Die Erwartungen daran umso größer.

Schon seit einigen Jahren ist nun auch dieser Trend des „Draußenfotografierens“ in einigen anderen Bereichen der Portraitfotografie zu spüren. Früher was das Fotostudio einfach DER EINE Ort, wo Familienaufnahmen gemacht wurden, Kinderfotos, Paarfotos, Einzelportraits.
Diese Entwicklung hin zur Outdoor-Fotografie ist sicher auch ein Bestandteil des allgemeinen Trends, welchen ich gerne mit „Natürlichkeit und Ursprünglichkeit“ beschreibe. Es werden zwar immer noch sehr gerne Portraits und Familienfotos bei professionellen Fotografen gemacht, aber der Wunsch nach „nicht so gestellten“ Fotos wird auch in diesem Bereich immer größer!
Zu einem gewissen Anteil werden die Fotos auch immer noch „gestellt“ bleiben. Die Frage ist nur, wie sehr sieht man das dem Ergebnis an.
Die Outdoor-Portraitfotografie (Hochzeitsfotos einmal ausgenommen) steckt meiner Meinung nach noch in den Kinderschuhe. Da wird noch sehr viel kommen. Wir haben es bei den Brautpaaren schon gesehen.

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